Die Geschichte Berchtesgadens
Berchtesgaden - Residenz der Könige
Aus einer kleinen Ansiedlung, dem 1102 gegründeten Augustiner-Chorherrenstift, wurde im 15. Jahrhundert das kleinste Fürstentum Deutschlands, später die Marktgemeinde Berchtesgaden. Über Jahrhunderte schwelte zwischen Bayern und Salzburg der Streit um das weiße Gold Berchtesgadens. Wer mehr über das weiße Gold erfahren möchte, kann sich mit der Grubenbahn auf die Spuren der Bergleute begeben und 180 Meter unter die Erde einfahren. Noch mehr Einblicke in Geschichte, Kunst und Brauchtum gewähren Stiftskirche, Königliches Schloss, Heimatmuseum und die Wallfahrtskirche Maria Gern.
Ein wichtiges Stück Zeitgeschichte präsentiert die Dauerausstellung des Instituts für Zeitgeschichte am Obersalzberg. Auch das Kehlsteinhaus (Eagle's Nest) kann besichtigt werden. Als historischer Aussichtspunkt eröffnet es einen überwältigenden Blick auf das gesamte Berchtesgadener Land.
Die Nachtwächterin
Der Obersalzberg, seit 1923 Hitlers Feriendomizil, wurde nach 1933 zu einem zweiten Regierungssitz neben Berlin ausgebaut. Die Ausstellung zeigt die Geschichte des Obersalzbergs und verbindet die Ortsgeschichte mit einer Darstellung der zentralen Erscheinungsformen der nationalsozialistischen Diktatur.



